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Parkett von Berg und Berg In Schweden, lässt sich Natur hautnah erleben. Mit Parkett von Berg & Berg liegt sie Ihnen zu Hause zu Füßen.

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Kork Korkböden bieten Ihnen unvergleichlichen  Gehkomfort aus nachwachsendem Rohstoff.

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Lino, Linoleum, Linolium Lino - ein traditioneller Naturboden. Lange als öde verkannt - entfaltet er heute seine volle Farbenpracht.

Tolle Fußböden aus Holz

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Vielleicht fing alles mit den Koggen der Hanse an. Vielleicht vermisste ein mittelalterlicher Seemann die vertrauten Planken seines Schiffes so sehr, dass er begann den Boden seiner Zimmer mit zugesägten Brettern zu bedecken. Um auf diese Weise seine Sehnsucht nach dem Meer und der Seefahrt zu stillen. Aber halt: Statt uns hier mit romantischen aber haltlosen Spekulationen über den Entstehungsmoment des Holzbodens abzugeben, sollten wir uns besser an die harten Fakten halten.

Als gesichert kann die Tatsache gelten, dass die Holzfußbodentradition in Europa ihren Ursprung im Mittelalter hat. Zunächst wurden sehr einfache, rohe Bohlen nebeinander gelegt, doch es dauerte nicht lange bis man zu gehobelten Dielen aus Weichhölzern wie Fichte, Tanne oder Kiefer überging.

Bereits während der Zeit der Renaissance wurde mit der Produktion kleinteiligerem Parketts begonnen. Der repräsentative Boden mit seinen Mustern und Farbunterschieden (häufig wurden für diesen Zweck tropische Edelhölzer verwendet) blieb jedoch den Reichsten und Mächtigsten vorbehalten. Wer nicht so viel Geld besaß musste weiterhin mit einem Boden aus Dielenbrettern vorlieb nehmen.

Erschwinglich für breite Kreise wurde Parkett im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts. Doch niedrigere Preise waren nicht die einzige Neuerung. Auch eine Vielzahl von neuartigen Produktions- und Behandlungstechniken rund ums Holz wurden entwickelt. Als bedeutendste Stichwörter seien vielleicht mehrschichtiger Aufbau, Klick-System und Versiegelung genannt.

Doch die rasante Innovation brachte nicht nur Vorteile mit sich. Und der ständige Preisdruck tat das seine, um zweifelhaften Produkten zu Erfolg auf dem umkämpften Holzbodenmarkt zu verhelfen. Doch wieviel Freude hat man an einem Boden, dessen Holz aus ökologisch zerstörerischem Raubbau stammt; dessen Nutzschicht viel zu dünn ist, als dass man sie sinnvoll renovieren könnte; oder dessen Versiegelung bei der Entsorgung ebenso viel Schwierigkeiten wie ein PVC-Boden bereitet?

Möchte man all das vermeiden gilt es einige, nicht allzu komplizierte Hinweise zu beachten. Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengestellt:

Besonders bei Böden aus Tropenholz sollte man unbedingt auf eine Zertifizierung nach den Regel des FSC (Forest Stewardship Council) achten. Das FSC-Siegel wird nur solchen Hölzern verliehen, die nach Mensch und Umwelt schonenden Richtlinien gewonnen werden. Ganz unumstritten ist auch dieses Siegel nicht, es sorgt jedoch unserer Erfahrung nach dafür, dass weltweit grundlegend wichtige Standards eingeführt werden. Wem das nicht genügt, der sollte zu Böden mit dem natureplus-Siegel greifen.

Sowohl unter baubiologischen wie ökonomischen Gesichtspunkten halten wir den Verzicht auf eine schichtbildende Versiegelung der Holzoberfläche für ratsam. Die Alternative der Wahl ist unser Meinung nach die schützende Versiegelung des Holzbodens mit einem oxidativ härtendem Öl. Solche Öle schützen die Holzoberfläche ebenfalls sehr effektiv vor Nässe und Schmutz. Im Gegensatz zu einer schichtbildenden Versiegelung (Lack oder Wachs beispielsweise) sorgen sie aber dafür, dass das Holz diffusionsfähig bleibt. Also weiterhin Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen oder an sie abgeben kann. Auf diese Weise entwickelt ein Holzboden eine angenehm regulierende Wirkung auf das Raumklima, dem entscheidenden Faktor wenn es um die Behaglichkeit eines Raumes geht.

Geölte Holzböden haben – wie bereits angesprochen – auch einen gewaltigen ökonomischen Vorteil. Sollten Renovierungen nötig werden, so können sie bei einer geölten Oberfläche auch partiell durchgeführt werden, also lediglich an den Stellen, wo es wirklich nötig ist. Bei schichtbildenden Oberflächen hingegen ist stets eine Renovierung der kompletten Oberfläche notwendig um weiterhin eine einheitliche Optik und eine wirksame Schutzfunktion zu ermöglichen.

Unseren letzten Tipp können wir kurz und knapp halten: Wenn Sie sich für den Kauf eines mehrschichtigen Bodens (Fertigparkett oder Landhausdielen zum Beispiel) entscheiden, achten Sie zuallererst auf eine ausreichend dicke Nutzschicht. Die Stärke der Nutzschicht sollte mindestens 3,5 Millimeter betragen. Nur so ist sichergestellt, dass sie Ihren neuen Boden mehr als nur einmal abschleifen können, ohne dass seine Optik darunter leidet.

Aktualisiert ( Montag, den 31. August 2009 um 10:48 Uhr )  

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