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Terrassenpflege

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Parkett renovieren

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Parkettboden schleifen und renovieren

Bevor ein Parkett oder Holzboden betreten werden kann, benötigt er eine Oberflächenbehandlung bzw. Versiegelung mit Lack oder Öl. Auch diesem Grund muss der Boden zunächst fachgerecht geschliffen werden. Eine Ausnahme bildet der Fertigparkett der bereits eine wohnfertig geölte oder versiegelte Oberfläche besitzt. Auch bei einer Renovierung eines Holzbodens muss dieser zuerst abgeschliffen werden bevor die Oberfläche neu behandelt werden kann.

Beim Schleifen von Holzböden sind einige Dinge zu beachten. Verständlicherweise können wir hier nicht alle Eventualitäten aufführen. Aus diesem Grund haben die folgenden Hinweise auch nicht den Charakter einer Anleitung sondern verstehen sich vielmehr als Hilfe zur ersten Orientierung.

hochwertige SchleifmaschineDas Abschleifen erfolgt am besten mit einer hochwertigen Maschine. Ein manuelles Abschleifen mit Handgeräten wie einem Schwingschleifer oder einem Bandschleifer wäre je nach Größe des Raumes zu anstrengend und auch zu unregelmäßig. Eine Schleifmaschine kann bei einem Profi oder in einem Baumarkt gegen einen gewissen Mietpreis ausgeliehen werden. Je nach Anbieter lohnt es sich hier auch nach Kombiangeboten von Maschinenpaketen übers Wochenende zu fragen. Die benötigten Schleifmittel wie Schleifbänder, Schleifscheiben oder Pads werden in der Regel mitgegeben und am Ende nach Verbrauch abgerechnet. Da viele Anbieter bei den Schleifbändern eine erhebliche Profitmarge aufschlagen, lohnt sich hier auch mal der Blick über den Tellerrand. Gerade bei großen Flächen können Sie hier schnell mehrere 100 Euro einsparen.

Vor den eigentlichen Schleifarbeiten sind Arbeiten wie Einrichtung der Arbeitsfläche, Maßnahmen gegen Staubentwicklung, Entfernung von Altbelägen oder bei Dielenböden auch eventuell das Versänken von Nägeln. Zunächst wird dann der Boden mit einem groben Abschliff egalisiert. Um diese ebene Fläche zu erhalten, ist je nach Art und Zustand des Bodens eine Körnung von K16 - K36 zu empfehlen.

Randschliff mit ElanAnalog zu den jeweiligen Schleifgängen auf der Fläche werden Ränder und Ecken geschliffen. Hierfür benutzen Sie eine entsprechende Randschleifmaschine. Auch diese Randschleifmaschine erhalten Sie im Maschinenverleih.

(Auf der Abbildung sehen Sie zum Beispiel den Randschleifer "Elan" - eine Profimaschine der Firma Lägler. Maschinen dieses Herstellers sind hinsichtlich Schleifbild und Staubabsaugung empfehlenswert.)

Nach diesem Grundschliff erfolgen verschiedene Mittelschliffe die mit einem Feinschliff abgeschlossen werden. Der Feinschliff sollte je nach Boden, Ihrem Anspruch und verwendeter Maschine mit einer Körnung von 100 - Körnung 150 erfolgen. Vor dem Feinschliff können Risse und Beschädigungen verspachtelt werden. Nach diesen Reparaturarbeiten wird der Holzboden dann noch einmal abgeschliffen.

Nachdem der Boden abgesaugt wurde sollte dieser nochmals gründlich nach Schleifspuren abgesucht werden. Solche Spuren können Sie zum Beispiel mit Kreide markieren. Anschließend werden solche Schleifspuren dann entweder manuell mit der Maserung ausgebessert oder z.B. auch mit einem Excenterschleifer bearbeitet. Die Übergänge von Fläche zu Rand können Sie ebenfalls mit einem Excenterschleifer oder feinem Schleifpapier verschlichten.

Nach dem Abschluss der Schleifarbeiten ist der Boden für eine Oberflächenbehandlung bereit.

 

Parkett Pflegen

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Pflege und Reinigung Ihres Parkettbodens

Bei der Pflege von Parkettböden wird grundsätzlich zwischen der Alltagspflege - auch Unterhaltsreinigung bzw. Unterhaltspflege genannt - und der Renovierungspflege unterschieden.

Unterhaltspflege

Mit Unterhaltspflege sind in der Regel alle Aktivitäten gemeint, die im Alltag regelmäßig mit dem Ziel durchgeführt werden, den Parkettboden zu reinigen und zu pflegen. Das kann sowohl eine Nassreinigung, als auch die Trockenreinigung umfassen.

feucht wischen

Bei der Nassreinigung ist generell zu beachten, dass Holz unter Umständen sensibel auf Wasser reagiert. Unter ungünstigen Umständen kann es zu Quellungen führen, die dann wiederum das Parkett aufwerfen können.

Viele Hersteller empfehlen deshalb für die Nassreinigung das sogenannte "nebelfeuchte Wischen". Das meint im Prinzip nichts anderes, als den Wischmop oder Wischlappen nur relativ stark ausgewrungen zu verwenden.

Grundsätzlich ist es aber wichtig, die für den Boden passende Pflege auszuwählen. Gerade bei den Reinigungsmitteln für die Nassreinigung gibt es große Unterschiede.

Insbesondere haben wir noch kein Mittel gesehen, das gleichermaßen für geölte und lackierte Böden geeignet wäre. Wenn da auch einige Hersteller viel versprechen, sind doch die Ansprüche der Böden einfach zu unterschiedlich.

Für alle Bodentypen gilt aber: lieber keine Microfaser - Tücher verwenden! Microfaser ist zwar sehr reinigungsaktiv, fügt aber der Oberfläche feine Schnitte zu. Oberflächen nutzen sich schneller ab und / oder werden mittelfristig stumpf.

Bei der Nassreinigung kann es empfehlenswert sein, mit zwei Eimern zu arbeiten - ein Eimer mit der Reinigungslösung und ein Eimer mit klarem Wasser zum Ausspülen nach dem Wischen. So kann bei stärker verschmutzten Flächen die Reinigungslösung länger verwendet werden und es wird kaum Schmutz zurück auf den Boden getragen.

Pflege geölter Parkettböden

Geölte Parkettböden sollten - wie jeder andere Boden auch - regelmäßig gereinigt werden. Schmutz sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch die Oberfläche schädigen.

gepflegtes Parkett

Erstes und regelmäßiges Mittel sollte hier die Trockenreinigung mit Besen, Staubtuch (ohne Microfaser!) und Staubsauger (mit Parkettdüse) sein.

Abgesehen davon, dass bestimmte Verschmutzungen sich trocken nicht entfernen lassen, ist es auch in wenig genutzten Bereichen sinnvoll, den geölten Parkettboden regelmäßig feucht zu reinigen. Dabei sollte unbedingt ein passendes Pflegemittel ins Wischwasser gegeben werden. Wir empfehlen dafür qualitativ hochwertige Holzbodenseifen aus dem Hause WoCa oder Faxe.

Diese Produkte sorgen nicht nur für eine milde Reinigung, ohne das Öl abzunutzen, sondern pflegen den Boden gleichzeitig.

Die Seifen sind geeignet für alle mit Hartöl, Hartwachsöl oder Wachs behandelten Holzböden (natürlich auch Möbel etc.).

Pflege versiegelter / lackierter Parkettböden

Für die Pflege und Reinigung lackierter Holzböden im Alltag gelten grundsätzlich die gleichen Regeln, wie für geölte Holzböden.

Der mit Lack versiegelte Boden sollte regelmäßig trocken gereinigt werden. Ob Besen, Mop oder Staubsauger ist dabei nicht so wichtig. Auf jeden Fall sollten Sie auf Microfaser verzichten und beim Staubsaugen eine Parkettdüse verwenden, um Kratzer zu vermeiden.

Bei der Nassreinigung sollte auch hier wieder ein angemessener Reinigungszusatz im Wischwasser verwendet werden.

Die oben genannten Holzbodenseifen passen hier nicht, da Lack eine komplett andere Oberfläche bildet als ein Öl. Das Reinigungsmittel Ihrer Wahl sollte nicht zu aggressiv sein, da sonst der Lack beschädigt oder stumpf wird. Woca hat hier eine spezielle Lackseife im Programm.

Renovierungspflege

Die Renovierungspflege meint im Prinzip ein über die Alltagspflege hinausgehendes Aufarbeiten, Auffrischen oder Renovieren der Oberflächenbehandlung, ohne jedoch dabei zu schleifen.

Ziel ist hier entweder das Auffrischen ganz oder teilweise abgenutzter Flächen oder aber die Vorbeugung der Abnutzung.

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, eine Renovierungspflege rechtzeitig durchzuführen. Ab einem bestimmten Grad der Schädigung der Oberfläche kann eine schöne Optik und ausreichende Schutzfunktion nur mit Hilfe eines Schliffes und dem Neuaufbau der Oberfläche erreicht werden.

Eine Renovierungspflege ist in der Regel deutlich weniger aufwändig als zu schleifen und neu zu behandeln.

Renovierungspflege geölter Parkettböden

Bei der Renovierungspflege geölter Böden geht es letztendlich darum, dem Boden Öl zurückzugeben. Nur ein gut mit Öl gesättigtes Porensystem bietet einen guten Schutz gegen Wasser und Schmutz.

gepflegtes Holz

Wenn bei der Alltagspflege Holzbodenseife verwendet wird, hinterlässt diese einen hauchdünnen Film. Vor dem Nachölen muss neben Verschmutzungen dieser Film wieder entfernt werden, da sonst das Öl nicht oder nicht gleichmässig vom Holz angenommen wird. Dafür werden in der Regel spezielle Reiniger verwendet, die den Boden entfetten (nicht im Alltag verwenden!).

Sobald das Holz wieder komplett getrocknet ist, kann der Parkettboden wieder mit Öl aufpoliert werden. Für diese Anwendung bieten die meisten Hersteller ein spezielles Pflegeöl an, dass sich sehr gut verteilen und auspolieren lässt.

Zu beachten ist, dass nicht jedes Ölpflegemittel zu jeder Oberflächenbehandlung passt. Besonders bei Produkten, die aus verschiedenen Systemen stammen (z.B. Hartwachsöl versus Hartöl versus Wachs), sollte ohne Probeflächen nichts kombiniert werden.

Die Holzbodenseife ist in der Regel systemübergreifend verwendbar und kann nach dem vollständigen aushärten des Öls wieder in der Unterhaltspflege eingesetzt werden.

Einige Hersteller bieten zusätzlich Pflegeprodukte an, die quasi zwischen der Holzbodenseife und einem Pflegeöl stehen. Diese Mittel sind fast so einfach in der Anwendung wie die Seife, können aber letztendlich ein Nachölen Ihres Holzfussbodens nicht ersetzen - allerdings wesentlich herauszögern! Beispiele sind hier die Ölseife von Faxe oder der Ölrefresher von WoCa.

Eine Renovierungspflege kann auch auf Teilbereichen einer Fläche - z.B. Laufstrassen oder Türbereiche - durchgeführt werden, wenn die übrigen Bereiche noch in gutem Zustand sind. Anfänglich sichtbare Unterschiede in der Optik verschwinden mit der Unterhaltspflege meist schnell.

Renovierungspflege lackierter Parkettböden

Anders als bei geölten Hölzern können lackierte Parkettböden schlecht oder garnicht in Teilen renoviert werden (zumindest nicht, wenn eine ansprechende Optik gewünscht ist).

Ein Lack bildet im Idealfall eine geschlossene homogene Schutzschicht auf dem Holz. Ist diese Schicht einmal beschädigt (z.B. durch Kratzer oder schlicht durch Abnutzung), ist die betroffene Stelle ungeschützt. Wasser und Schmutz können dort gut eindringen.

Eine sinnvolle Renovierung umfasst dann immer die ganze Fläche und bedeutet schleifen und neu lackieren.

Eine Renovierungspflege versiegelter Parkettböden sollte aus diesen Gründen immer vorbeugend durchgeführt werden. Nach einer entsprechenden gründlichen Reinigung der Fläche werden dazu spezielle Lackpflegemittel aufgetragen. Das Schutzprinzip ist hier der Auftrag einer Zusatzschicht auf dem Lack, die bei Beanspruchung zuerst abgenutzt wird. Diese Schicht wird "geopfert" und bei Bedarf wieder erneuert.

Diese Lackpflegemittel sind - wie auch beim Lack selbst - in verschiedenen Glanzgraden erhältlich.

 

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